Zielgruppe und Inhalt

Die Ausgangssituation
Finanznot in der Pflegekasse. Die Zahl der Bedürftigen steigt, immer mehr alte Menschen kommen in teure Heime. Um die Zukunft des Alterns beginnt eine Debatte:
Pflegen oder pflegen lassen?
Insbesondere Demenzerkrankungen nehmen dramatisch zu. Da oft keine Angehörigen ansprechbar bzw. erreichbar sind, müssen sich gesetzliche Betreuer um Kriseninterventionen kümmern. Die Familie als „Pflegedienst der Nation“ trägt zwar noch immer die Hauptlast der Betreuung unserer alten Menschen, aber nur eine Minderheit nimmt bzw. muss professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Für Angehörige und gesetzliche Betreuer geht es nicht um Gefühle, es geht auch und immer häufiger um Geld. Vor Einweisungen in Heime bleiben tagesstrukturierende Angebote, die mit Tagessätzen von 60,-- bis 100,-- € nicht wesentlich günstiger als vollstationäre Einrichtungen sind. Genau deshalb liegt in Deutschland ein gewaltiges Feld für Beschäftigung brach: Zigtausende neuer Arbeitsplätze würden entstehen, wenn Angehörige und Betroffene einen größeren Anreiz hätten, ambulante, sog. niederschwellige Hilfen anzunehmen.

Genau an dieser Stelle will OhA mit seinem Betreuungsdienst bzw. Besuchsdienst ansetzen:
Dieser Dienst hat sich deutlich weiterentwickelt, insbesondere hat der Verein inzwischen eine Liste von Bewerbungen (interessierte Menschen mit diversem beruflichen Hintergrund- z. B. Krankenschwestern, Altenpfleger -/helferInnen, HeilerziehungspflegerInnen, ArzthelferInnen etc. ) die in diesen Bereich einsteigen wollen.